25 Juni 2015 - 09:06
Iran hält sich an die UN-Resolution

Der UN-Überwachungsausschuss für nukleare Sanktionen hat am Dienstag verkündet, dass der Iran sich in den vergangenen drei Monaten an den Inhalt der Resolution 1737 gehalten hat.

Der UN-Sicherheitsrat hat auf seiner Sitzung am Dienstag den Bericht über die Resolution 1737 des UN-Überwachungsausschusses für nukleare Sanktionen Irans besprochen. Auf dieser Sitzung legte der Leiter des Ausschusses, Román Oyarzun Marchesi, den 15 Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats diesen Dreimonatsbericht für den Zeitraum zwischen den 24. März und 22. Juni vor. Die Resolution 1737 betrifft den Atomwaffensperrvertrag und konzentriert sich auf das iranische Atomprogramm. Anschließend wies der russische Botschafter beim UN-Sicherheitsrat auf die Nuklearverhandlungen zwischen dem Iran und der G5+1 hin, und fügte hinzu, dass eine endgültige Vereinbarung für alle Verhandlungsparteien von Bedeutung ist. Er sagte weiter: "Die Verhandlungen zur Lösung der restlichen Differenzen dauern an, und der Schlüssel zum Erfolg der Verhandlungen liegt in der Einhaltung der Basisvereinbarungen in Lausanne." Iran und die G5+1 erzielten am 2. April in Lausanne eine gegenseitige Einverständniserklärung über das iranische Atomprogramm.